[vz-dev] vzlogger on Raspberry Pico + merkwürdige Messung Balkon-PV

Thomas Gentsch tg at e-tge.de
Mi Mär 13 13:15:00 CET 2024


Hallo allseits,
Danke für die Antworten schon mal! Ein paar Ergänzungen ...
Bzgl Stabilität - ja, ist ein allererster Versuch, werde auf einem normalen Linux-Sys mal mit valgrind schauen ... (ich
hatte ein paar Sachen umbauen müssen, weil auf RPi Pico kein OS, keine threads, kein curl ...)

On Tue, 2024-03-12 at 00:54 +0000, Thorben Thuermer wrote:
> 
> 
> On March 10, 2024 11:46:30 AM GMT+01:00, Thomas Gentsch <tg at e-tge.de> wrote:
> > 1) Ich würde natürlich gern meine Erkenntnisse der Allgemeinheit zur
> > Verfügung stellen
> > - sources per GIT, ok
> > - einen Wiki-Artikel (?), wie?
> 
> du kannst jederzeit einen wiki-artikel erstellen, und/oder code-erweiterungen fuer vzlogger auf github hochladen und
> einen merge-request stellen.

Beim Wiki hätte ich gedacht, dass man irgendwie registriert sein muss, aber schau ich mal ...

> > 2) Ich hab den Effekt, dass die Messwerte im Web-GUI immer erst
> > verspätet erscheinen - liegt evtl daran, dass ich die
> > mit MEZ-Zeitstempel abschicke. Das machen out-of-the-box vzloggers auch
> > - trotzdem die Frage: Was erwartet die
> > middleware? UTC oder (bei uns) MEZ?
> 
> die middleware arbeitet mit unix-zeit, bei der es keine zeitzone gibt.
> vlt. erzeugst du deine timestamps falsch?

Also epoch ... probier ich mal aus ...

> > 3) Das Ganze passiert im Kontext einer Balkon-PV-Anlage, die wiederum
> > einen "smarten Stecker" hat, der Messwerte
> > liefert.
> 
> ich verstehe hier nicht, warum du die SCT013-konstruktion baust, wenn dein wechselrichter schon messwerte liefert?

Die Werte kommen (bisher) nicht vom WR (Hoymiles 600, kein DTU, die beschriebene direkte Kopplung der S-Miles App ohne
Konto war/ist nicht verfügbar) sondern von einem "smaŕten Stecker", der wiederum mit einer App steuerbar ist (nach einer
evtl API noch nicht geforscht)

Wichtig viell dass ich schon VZ mit anderen Parametern nutze und letztlich geht/ging es natürlich auch einfach nur "um
die Wissenschaft" :-) (oder meinetwegen Spielerei)

> > PS: Die Messung geht in etwa so:
> > https://simplyexplained.com/blog/Home-Energy-Monitor-ESP32-CT-Sensor-Emonlib
> > Also, SCT013 (30A), die entscheidenden Teile der EmonLib-Funktion
> > calcIrms() von hier:
> > https://github.com/openenergymonitor/EmonLib
> > In der vzlogger meter read() Funktion: 1480 Samples mit je 10ms
> > dazwischen, dann calcIrms() und multiplizieren mit 240,
> > ergibt die Watt-Zahl. Eine Messung dauert damit ~15s, dies alle 10s.
> > Die Dichte der Stichproben ist damit m.A. recht gut, auch mal kurz z.B.
> > Wasserkocher an ist gut sichtbar.
> 
> bei wechselspannung reicht eine reine strommessung definitiv nicht aus,
> um genaue werte zu erhalten.
> insbesondere in modernen zeiten, da die meisten geraete keine ohmschen lasten sind.
> versuche mal zum einstieg:  https://de.wikipedia.org/wiki/Elektrischer_Widerstand#Wechselstromwiderstand
> (eine bessere referenz habe ich gerade nicht zur hand.)
> du willst strom _und_ spannung messen, und zwar mindestens 100-mal pro sekunde.
> es ist wenig praktikabel sowas selbst zu bauen, da heutzutage fertige loesungen in form integrierter schaltkreise
> existieren, und als fertiges geraet ab 10eur zu kaufen sind.

Naja, ich möchte die Daten halt im VZ haben :-) Und, es muss auch nicht 100% präzise sein ... grundsätzlich funktioniert
es an sich ja auch, solange der PV-Strom nicht dazukommt.
Das Thema nicht-ohmsche Lasten, ja, prinzipiell bekannt, aber hatte ich auch erstmal als "im Moment mal ignorieren"
abgelegt.

> (dein bereicht erinnert mich an den artikel von 2008:
> http://www.reichelt.de/?ACTION=7;INDEX=0;FILENAME=D100%252FCT2408226231.pdf )

Interessant, danke!! Nur überflogen bisher

> nebenbej ist auch das aufsummieren von momentanwerten ungenau, da ggfs. dazwischenliegende kurzzeitige
> verbrauchsspitzen (auch ueber die ver/zerrung der sinuswelle hinaus) nicht erfasst werden,

Ja, auch klar, aber wie gesagt, der erste Ansatz war "mal sehen, ob das überhaupt geht + was dabei rauskommt".
Wenn man Messungenauigkeiten hinnimmt, ist es gar nicht so schlecht, das Thema mit dem PV-Strom scheint mir aber im
Moment als wirklicher "showstopper", wenn es nicht irgendwie möglich ist, die Werte auseinanderzurechnen ...

Die andere grundsätzliche Idee war übrigens auch, eben den RPi Pico zu verwenden, weil der auch jede Menge GPIOs hat
(plus Analog-Eingänge), sich also damit auch beliebige andere Spielereien vorstellen lassen.

Danke + viele Grüsse!!
  Thomas

> du willst definitiv ein energie-messgeraet haben, und keine momentan-leistungswerte mit ihrem zeitabstand
> multiplizieren (ausser der ist in der groessenordnung von milisekunden).
> 
> - T.



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