[vz-users] Neuinstallation Volkszähler

Thomas Höpfner thomas at thhoe.de
Mi Jul 15 13:28:04 CEST 2020


Nach meiner Kenntnis „kann„ der pi von einer SSD booten, versucht aber immer erst von SD zu booten. Damit müsste der Start von SSD länger dauern, also eher ein Nachteil.  

Thomas 

Mail: thomas at thhoe.de


Am 15.07.2020 um 12:53 schrieb Christian Wulff <christianwulff at gmx.de>:



Moin JD:

 
Ich hatte schon damals per cron Job ein Backup. Da meine diversen NAS nur selten eingeschaltet sind möchte ich als Ziel aber nicht ein NAS nehmen, sondern vermutlich eher eine weitere externe SSD oder HDD oder vielleicht sogar einen Webhoster?! Das überleg ich mir später.

 
Es ging ja nicht um die Frage SD oder SSD. Die SSD wird auf jeden Fall eingesetzt, dafür hab ich sie ja gekauft. Die Kostenfrage stellt sich nicht, die SSD ist schon da.

(Bei rund 100 Kanälen, die jede Minute Daten liefern krieg ich sicherlich auch eine Endurance SD Karte kaputt)

Auf die Samsung SSD 860pro 256GB wird auf jeden Fall die Datenbank schreiben.

Es geht um die Fragestellung, ob ich von SD Karte boote und nur die Datenbank auf die SSD schreibt, oder ob ich die SD Karte einspare und nur noch von der SSD boote und die Datenbank darauf schreibt.

Demnach wäre es doch schlauer nicht von der SSD zu booten, sondern weiterhin von der SD Karte auf der auch die Konfigurationsdateien gespeichert sind (cmdline.txt, crontab, fstab, options.js, push-server.php, push-server.service, raspiBackup.conf, rc.local, volkszaehler.conf.php, vzlogger.conf).

Wenn die SSD wieder kaputt gehen sollte, so hat man wenigstens die ganzen Konfigurationsdateien auf einem anderen Speichermedium.

(Jetzt mal völlig ohne Backup gedacht, das Backup kommt natürlich auch noch am Ende der Installations-Geschichte)

 
Oder sehe ich das falsch, und das direkte booten von SSD hat irgendwelche anderen Vorteile die mir momentan noch nicht bekannt sind?

 
Lieben Gruß,

Chris

 
 
 
Von: John Doe <johndoe at null.net>
Gesendet: Mittwoch, 15. Juli 2020 10:22
An: volkszaehler-users at demo.volkszaehler.org
Betreff: Re: [vz-users] Neuinstallation Volkszähler

 
Hallo Christian,

 
da ich das Thema "Wiederherstellung einer alten DB" gerade erst vor ein paar Wochen durchexerziert habe, versuche ich mal "sinnvoll" zu antworten.

 
Zunächst zur Frage Booten (und Betreiben des Systems und des VZ) von SD-Karte oder SSD:

Ich persönlich benutze und würde hierfür auch immer die SD-Karte verwenden. Einerseits braucht der Raspi sicherlich weniger Strom und andererseits sehe ich den Vorteil nicht. Außerdem müßtest Du hierfür meiner Ansicht nach SSDs verwenden, die dauerlastfähig sind, also z.B. NAS-geeignet sind, was dann die Kostenfrage wieder aufwirft. Wenn Du in der vzlogger.conf die aggtime entsprechend einstellst und sich damit die Schreibzugriffe auf die Karte in Grenzen halten, hält nach meiner Erfahrung eine Transcend-Karte auch bis zu einem Jahr durch.

 
Zur Frage Backup/Wiederherstellung der DB:

Mit "dbcopy" (https://wiki.volkszaehler.org/software/tools/dbcopy) klappt das eigentlich relativ ordentlich (wenn man sich nicht wie ich ein wenig blöde anstellt). Du kannst per cron-Job täglich Backups z.B. auf ein NAS o.Ä. ablegen und diese dann, falls die SD-Karte abgeraucht ist, schnell inklusive aller Channels/UUIDs wieder herstellen. Der Verlust der Daten enstpricht dann oft nur wenigen Stunden.

 
Beste Grüße

 
JD:

 
 
Sent: Tuesday, July 14, 2020 at 9:49 PM
From: "Christian Wulff" <christianwulff at gmx.de>
To: "'volkszaehler.org - users'" <volkszaehler-users at demo.volkszaehler.org>
Subject: Re: [vz-users] Neuinstallation Volkszähler

Moin Andreas,

 
Okay, 1) beantwortet 4) spare ich mir für später auf, wenn die SSD läuft

Nun konkreter zu 2) und 3):

………wie geht das? Ich weiß, 1000 Wege führen nach Rom, finde den besten, du hast aber nur einen Versuch. Daher die Frage in die Runde, an die Leute, die schon mehr Erfahrungen als ich gesammelt haben (ich gehe davon aus, dass das relativ viele sind, weil ich sehr wenig Ahnung davon habe).

 
Wenn ich mich Recht erinnere hatte ich bei meiner letzten Installation 2016 von der SD Karte gebootet und dann nur noch auf der SSD gearbeitet, damit auf der SD Karte nicht mehr geschrieben wird, und die Karte dadurch nicht gekillt wird (hab ich auch vorher schon 2x ausprobiert 😊).

Wenn ich es jetzt richtig verstehe, braucht man heute die SD Karte gar nicht mehr, weil man auch von SSD direkt booten kann.

Soweit richtigNun ist mir aber 2019 eine kostengünstige SSD (Verbatim VX450 externe MSSD 128GB) abgeraucht.

Die Konfigurationsdateien sind aber glaub ich auf der SD Karte gespeichert.

Demnach wäre es doch schlauer nicht von der SSD zu booten, sondern weiterhin von der SD Karte auf der auch die Konfigurationsdateien gespeichert sind (cmdline.txt, crontab, fstab, options.js, push-server.php, push-server.service, raspiBackup.conf, rc.local, volkszaehler.conf.php, vzlogger.conf).

Wenn die SSD wieder kaputt gehen sollte, so hat man wenigstens die ganzen Konfigurationsdateien auf einem anderen Speichermedium.

Oder sehe ich das falsch, und das direkt booten von SSD hat irgendwelche anderen Vorteile die mir momentan noch nicht bekannt sind?

(Jetzt mal völlig ohne Backup gedacht, das Backup kommt natürlich auch noch am Ende der Installations-Geschichte)

 
Lieben Gruß,

Chris

 
 
 
Von: Andreas Goetz <cpuidle at gmail.com>
Gesendet: Dienstag, 14. Juli 2020 21:21
An: volkszaehler.org - users <volkszaehler-users at demo.volkszaehler.org>
Betreff: Re: [vz-users] Neuinstallation Volkszähler

 
Hallo Chris,

 
Du brauchst m.E. keine Ramdisk. SSD Installation hat nix mit VZ zu tun- da kannst Du jedes Tutorial verwenden das für Dich funktioniert. Deine alte DB kannst Du restoren und damit sind alle IDs und Daten wieder da.

 
Viele Grüße, Andreas

 

 
On 14. Jul 2020, at 21:13, Christian Wulff <christianwulff at gmx.de> wrote:

 
Moin,

 
ich bin immer noch bei der Neuinstallation meines Volkszählers, die leider etwas ins Stocken geraten ist (bin leider ein völliges Linux greenhorn ohne Hintergrundwissen aber mit viel try&error Methodik).

 
Hardware:

RPi 3 Model B V1.2

SanDisk Ultra microSDHC 16GB Class 10 Speicherkarte

Samsung SSD 860pro 256GB

RaspberryPi-Erweiterung mit Schaltausgängen_Rev.1

Eigene Erweiterung mit zusätzlichem DS2482-800

2x IR-Schreib-Lesekopf mit USB-Interface

UGREEN USB 3.0 Hub 4 Port Mini USB Hub

Sensorliste:

1x Wasseruhr mit S0 Schnittstelle

2x Stromzähler, davon 1x mit Doppeltarif

47x DS18b20 über 1-Wire und teilweise über ESP8266 und WLAN angebunden

8x BME280 mit Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Luftdruck über ESP8266 und WLAN angebunden

3x Lüfterdrehzahl über ESP8266 und WLAN angebunden

In Summe momentan also 78 Kanäle

Es ist aber noch mehr in Planung, da ist also noch nicht Schluss. Spätestens wenn ich Zeit für die CAN Anbindung an die Heizung habe, werden es etwas über 100 Kanäle am Ende sein.

 
Aktueller Stand:

-Aktuelles VZ Image installiert   ✓
-Node-RED installiert   ✓

-Mosquitto installiert   ✓

-1-Wire läuft   ✓

-SSD in Betrieb nehmen    -

-Alte Datenbank aus 2016-2019 wieder einspielen    -

 
Nun wollte ich die SSD in Betrieb nehmen und komme dabei ins Stocken, weil ich nicht weiß, was die richtige Vorgehensweise ist.

Dazu 4 Fragen:

1.	Ist die Einrichtung einer RAMDisk für meine Installation sinnvoll? Oder ist die RAMDisk im Image schon fertig eingerichtet und ich brauche mich darum nicht mehr zu kümmern?
2.	Bin ich für die SSD hier richtig: https://wiki.volkszaehler.org/howto/raspberry_pi_mit_externer_usb_festplatte_betreiben?
3.	Wenn ja, welche Vorgehensweise ist für meine Installation vorteilhafter „Vorgehensweise ab Raspbian Stretch vom 10.04.2018 und ältere Versionen“ oder „Alte Vorgehensweise“
4.	Außerdem: Ich hoffe ich kann meine alte Datenbank von 2016-2019 wieder einspielen und alle alten UUIDs und Kanäle wieder nutzen?
 
Danke und beste Grüße,

Chris

 
-------------- nächster Teil --------------
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